Warum das Exposé auch bei hoher Nachfrage unverzichtbar ist

Warum das Exposé auch bei hoher Nachfrage unverzichtbar ist

3. März 2026

„So habe ich mir das aber nicht vorgestellt“ – oft haben Besichtigungen keinen Erfolg, weil sich die Interessenten zuvor kein Bild von der Immobilie machen konnten. Mit einem professionellen Exposé passiert das nicht. Es spart Zeit, weil es gleich die passende Zielgruppe anspricht. Zudem filtert es gleich diejenigen hinaus, die nicht zur Immobilie passen. Unnötige Besichtigungen bleiben erspart. Und das Beste: es wirkt sich meist auch positiv auf den Verkaufspreis aus.

Ein aussagekräftiges und vollständiges Exposé ist ein wichtiges Vermarktungswerkzeug eines jeden Profimaklers. Neben der Vermeidung von unnötigen Besichtigungsterminen sind Kaufinteressenten erfahrungsgemäß eher bereit, einen guten Preis zu bezahlen, wenn ihnen die Immobilie von Anfang an hochwertig präsentiert wird. Was gehört zu dieser hochwertigen Präsentation?

Aussagekräftige Fotos

Menschen sind visuell orientiert und somit geht auch bei der Suche nach einer passenden Immobilie der Blick zunächst auf die Fotos im Exposé. Sind diese ansprechend, vollständig und zeigen alles von innen und außen, wird der Wert gleich besser eingeschätzt. Mit unscharfen, zu dunklen oder gar verwackelten Fotos lässt sich hingegen kein Blumentopf gewinnen. Die tatsächlichen Verhältnisse der Räume sollten dennoch realistisch wiedergegeben werden. Linien wie Zimmerecken, Fenster und Türen müssen senkrecht verlaufen. Um all das zu erreichen, weiß ein guter Makler, dass ein Foto aus einem Meter Höhe gemacht wird.

Aussagekräftiger Text

Hat der Interessent das Exposé gelesen, sollte er idealerweise keine Fragen mehr haben. Er hat alle wichtigen Informationen und Kennzahlen bekommen: unter anderem Baujahr, Zustand, Energieverbrauch, Grundriss, Zimmer- und Etagenzahl, Wohnfläche, Nutzfläche, Grundstücksfläche und natürlich den Verkaufspreis. Er ist beim Lesen am Ball geblieben, weil der Text nicht nur eine einfache Anreihung von Fakten ist, sondern informativ und interessant geschrieben ist.

Ganz wichtig ist es, dass er auch von den Mängeln der Immobilie gelesen hat und nicht auf die Worte hochwertig oder lichtdurchflutet gestoßen ist, obwohl das die Immobilie sicher nicht ausmacht. Sollte er bei der Besichtigung Mängel entdecken, von denen er vorher nichts erfahren hat, wird er erst recht misstrauisch. Da holt er dann schnell die Lupe raus und schaut noch genauer hin. Wird er fündig, können auch schon Kleinigkeiten dazu führen, dass er einen Preisnachlass fordert.

Last but not least: Design und Unterlagen

Hübsch aussehen sollte das Exposé natürlich auch, ein modernes und ansprechendes Design zahlt sich von Anfang an aus. Dazu gehören auch vollständige Unterlagen wie etwa Grundrisse und ganz wichtig, der Energieausweis der Immobilie. Sollten exposé- und verkaufsrelevante Unterlagen fehlen, kann Ihr Makler diese für Sie vervollständigen. Auch sonst sollten Sie die Erstellung eines Exposés in die Hände eines professionellen Maklers geben, der durch seine langjährige Erfahrung weiß, worauf es bei der ansprechenden Präsentation Ihrer Immobilie ankommt.

Suchen Sie Unterstützung bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern!

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto: © Vadmary /Depositphotos.com